DieMotoryacht

Der fertige Designentwurf

design motorboot

Timeliner29, ein Kreuzer, der sich durch sein dezentes Auftreten und vor allem durch seinen andersartigen Decksaufbau von anderen Motorbooten dieser Klasse abhebt. Die Gesamtlänge des Bootes beträgt 9,5m, wird aber bevor es in das Wasser gelassen wird auf 10,5m erweitert. Dies wird realisiert durch den 1m langen überstehenden Heck-Anbau, der auf der Unterseite mit fünf VA-M12-Edelstahl-Schrauben verbunden wird, was die Gesamtlinie des Schiffes betont. Durch diesen Trick gewinnt man zusätzliche 1,2m in der Rumpflänge und garantiert dadurch die Trailerbarkeit. Der dadurch zusätzliche Raum wirkt sich spürbar positiv auf den Komfort des Bootes aus.

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Persenning

Die vordere und hintere Persenning prägen das Gesamtbild des Bootes und verleihen ihm einen südländischen Charakter, der für den Betrachter durchaus was sinnliches hat. Es überwiegen in diesem Konzept die Farben Beige und Neapel, die mit dem warmen Teakton des Decks in Einklang stehen, umrahmt von dem schwarzen Aluminium-Kasko. Die klassischen Farben verleihen dem Boot einen zeitlos schönen Charakter. Die modularen Sonnenschutzelelemente tragen ihren Teil dazu bei und lockern die streng lineare Struktur des Teak-Decks auf. Im Gegensatz zu anderen Motorbooten, bei denen die Decksarchitektur oft dem Fahrerstand untergeordnet ist, steht bei diesem Entwurf die Nutzung des Bootes vor allem als Entspannungs- und Ruhe-Insel im Vordergrund.

Das Steuerpult ist auf das Minimalste reduziert und kommt ohne großen technischen Prunk aus. Wie sich dem Betrachter leicht erschließt ist der gesamte Deckgrundriss nutzbar und kann als Liege- oder Sitzfläche dienen. Es sind keine hinderlichen und glatten Formschrägen vorhanden, die im Mittelschiff Platz wegnehmen. Wie in der Darstellung auf dieser Seite zu sehen ist der Grundriss des Decks in vier Teile gegliedert: Den Bug mit einer großzügigen und vielseitig verwendbaren Sitzgarnitur, den Mittelschiff-Bereich, der alternativ zum Sonnen genutzt werden kann, die Sitz-Reihe, welche den Fahrerstand mit einschließt und zwei Sonnenpolster im Heckbereich mit Wasserzugang. Der Steuerstand ist im hinteren Heck-Bereich auf der rechten Seite vorgesehen. Die Anordnung der Türen ist bei diesem Boot recht untypisch. Vorhanden sind drei Zugänge in das Bootsinnere: vor dem Fahrerstand befindet sich zur Linken eine Tür zur Nasszelle und zur Rechten ein Zugang in die Kajüte. Im vorderen Bug-Teil mit seiner Sitzgarnitur befindet sich der dritte Zugang, der über eine Luke in die Kajüte führt. Es sind daher zwei Wege möglich, um vom Heck in den Sitzbereich am Bug zu gelangen: Zum einen mittig über das Deck, indem die ausklappbaren Holzstufen neben dem Fahrerstand genutz werden, und zum anderen der Weg unter Deck durch die rechte Tür. Für ein Boot in dieser Größe bedeutet dies eine außergewöhnliche Bewegungsfreiheit. Im diesem Sinne besitzt dieses Boot einen Vorteil in seiner Nutzung und grenzt sich daher von den traditionellen Decks-Grundrissen vergleichbarer Boote ab, welche oft nur einen sehr schmalen Fußlauf besitzen, der um das Mittelschiff herum führt. Die Bootsbeschläge gliedern sich schlüssig in die lineare und funktionale Form des Rumpfes ein und werten damit die zurückhaltende Gesamtform des Bootskörpers weiter auf. Selbst die Scheuerleiste gliedert sich gut in das Gesamtbild ein.

Bug

Innerhalb der Aufenthaltsbereiche an Deck soll der Passagier ein geschütztes Raumgefühl bekommen. Besonders der Bereich am Bug kann für genügend privaten Raum sorgen, der besonders innerhalb von Binnengewässern nützlich sein kann. Die erhöhte Bordwand im Bereich des Sonnenpolster-Sitzbereichs ist mit einer Höhe von 50cm ausreichend. Daher kann dieser vordere Bereich bei warmem Wetter auch hervorragend als provisorischer Schlafbereich genutzt werden. Wird die Persenning zusätzlich an der Unterkante fixiert, so wäre auch ein Schutz gegen Wettereinflüsse gegeben.
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Steuerstand

Der Steuerstand ist dem typischen Autoboot nachempfunden worden: Er besteht aus einem kleinen Bedienpanel und einem handlichen kleinen Steuerrad mit einer klassischen Einhebelschaltung rechts an der Bordwand. Als Arm- oder Ellenbogenablage dient dabei die Bordwand. Auf einen starren Überstand wurde bewusst verzichtet, da dieser in der Regel sehr schwer ist und zusätzliches Gewicht am Heckbereich bedeuten würde. Die aufgespannte Persenning über dem Heck bietet hingegen mehr Vorteile und eine höhere Flexibilität.
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